Faszination Albtrauf“

 

Natur- und Wanderparadies - Gigantische Bergrutsche mit Armin Dieter am 12. September im Gemeindehaus Mittelgasse ab 14.30 Uhr. Wie immer gibt es Kaffee und Kuchen und Zeit für Gespräche. Fahrdienst möglich über Gisela Müller, Tel. 07473/21611.

Musik, die mir gut tut

Welche Wirkung entfaltet Musik in uns? Wir hören - und sehen - Musik aus vielen Jahrhunderten und singen gemeinsam Lieder am Montag, 11. September um 15.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche.

Ein Projekt für Kinder

 

Von Freitag, 6. Oktober bis Sonntag, 8. Oktober kommt die Api-LEGO®-Stadt nach Belsen. Kinder von 8 bis 12 Jahren sind eingeladen, im Gemeindehaus in Belsen, Sieben-Höfe-Weg 23 eine Stadt aus Legosteinen zu bauen.  Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis 1. Oktober nötig. Anmeldeabschnitte gibt es nach den Sommerferien.
Am Sonntag, 8. Oktober, kurz nach 11 wird die LEGO®-Stadt mit einem Stadtgespräch feierlich eröffnet und kann anschließend besichtigt werden.  Im Stadtcafé sind Besucher zum Ständerling  eingeladen. 

 

Blaubeer-Eis mit GEPA-Schokotopping

Zutaten: 150 g gefrorene Blaubeeren; 1 mittlere, gefrorene Banane; 3 Bio Datteln; 3 EL Joghurt; als Topping 1–  Stücke GEPA Bio-Schokolade São Tomé 95%

Zubereitung: Abends vorher die Banane schälen, kleinschneiden und über Nacht einfrieren. Blaubeeren ebenfalls einfrieren oder gefrorene Blaubeeren nehmen.

Dann die Datteln entsteinen und 30 Minuten in Wasser einweichen. Zusammen mit Blaubeeren, Banane und Joghurt pürieren. Anschließend die zerstückelte Schokolade als Topping darauf geben…

...und den Sommer genießen!

 

Im August macht der Weltladen Sommerpause! Ab Freitag, 1.9.2017 sind wir zu den gewohnten Zeiten (freitags von 9:30 bis 11:30 Uhr) wieder für Sie da.

Gottesdienste zur Einschulung 

Jenaplanschule   Martin-Luther-Kirche  Do. 14.09. 8.30 Uhr

Bästenhardtschule  Johanneskirche      Fr. 15.09.  8.30 Uhr

Langgassschule Peter-und-Paulskirche  Fr. 15.09.  8.45 Uhr

Gottlieb-Rühle-Schule    Marienklrche    Fr. 15.09.  9.15 Uhr

Schülergottesdienste

Klasse 2 – 4 Langgassschule   Peter-und-Paulskirche        Di. 12.09. 8.30 Uhr

Klasse 2 – 5 Gottlieb-Rühle-Schule  Martin-Luther-Kirche  Di. 12.09. 8.30 Uhr

Klasse 6 – 10 Gottlieb-Rühle-Schule   Marienkirche          Di. 12.09  7.30 Uhr

Herzliche Einladung zum Jahresfest des CVJM Mössingen, dieses Mal ein AIBLESFEST-Wochenende“ unter dem Thema „Neu: werden. denken. handeln.“

Am Samstag, 16. September laden wir um 18 Uhr ins Aible zur spätsommerlichen Serenade unseres Posaunenchors ein. Blechbläserfreunde dürfen sich auf einen bewährten Mix aus alter und neuer Musik freuen. Neben dem Hauptchor sind auch die Jungbläser mit einigen Stücken zu hören. Mitglieder des Chores bereichern den Abend mit ihren Gedanken zum Thema „Neu: werden. denken. handeln.“. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Bei schlechtem Wetter findet die Serenade in der Peter-und-Paulskirche statt.

 

Am Sonntag, 17.9. geht das AIBLESFEST dann wie gewohnt um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst im Aible weiter. Andy Klooz, Jugendreferent im ejt, wird zu uns predigen. Beim anschließenden Mittagessen und am Nachmittag gibt es für Kinder mit Klettermast und Riesenrutsche wieder die beliebten Spielangebote. Unter dem Motto „neu handeln“ veranstalten wir dieses Jahr zudem einen Jungschar-Wettkampf, bei dem alle Jungscharen aufgefordert sind, in insgesamt 6 Disziplinen gegeneinander anzutreten. Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist der „Kistenturm“. Hier geht es darum, mit Getränkekisten einen möglichst hohen Turm zu bauen. Der Wettkampf geht einher mit einer Art Spendenlauf. Der Erlös der Aktion ist für den Mössinger Tafelladen bestimmt.

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Angedacht

Mein rotes Kleid

Es war im August 2001 und es war heiß. Samstagnachmittag in Reutlingen und ich hatte als Vikarin eine Trauung. Katharinenkirche, neugotisches Schmuckstück und wunderbare Hochzeitskirche unter den Linden.

Eine Vertretungstrauung - die Beiden gehörten eigentlich gar nicht zu unserer Gemeinde. Ich hatte das Brautpaar im Traugespräch als freundlich und offen kennengelernt und freute mich auf den Gottesdienst. Doch es grauste mir angesichts der tropischen Temperaturen beim Gedanken an den schwarzen Talar. Zum Glück hatte ich ein neues, leichtes, rotes Sommerkleid, knöchellang und ärmellos. „Mit dem drunter wird’s gehen.“, dachte ich und machte mich auf den Weg.

Alles verlief wunderbar. Beide sagten an der entscheidenden Stelle „ja“ und ich genoss anschließend fröhlich den Rest-Sommersamstag.

Jahre später. Ich bin mal wieder in Reutlingen. Auf der Wilhelmstraße spricht mich plötzlich eine Frau an: „Sie sind doch die Pfarrerin, die uns damals getraut hat? 2001, Katharinenkirche - erinnern Sie sich noch?“

Ich habe sie nicht wirklich mehr erkannt, erinnere mich jetzt aber doch dunkel.

„Wissen Sie, dass ich nur wegen Ihnen noch in der Kirche geblieben bin? Ich stand dem ganzen ‚Laden‘ eigentlich sehr kritisch gegenüber, aber inzwischen bin ich sogar Mitarbeiterin!“, lacht sie.

Ich fühle mich geschmeichelt, frage mich insgeheim, was ich da wohl so phänomenales gepredigt habe, dass es solch ein Erweckungserlebnis hervorgerufen hat, da fährt die Frau fort: „Und wissen Sie wieso? Wegen Ihrem roten Kleid.“

Ich hab wohl selten blöder geguckt als in diesem Moment.

„Mein rotes Kleid?“, frage ich nach einigen Sekunden völlig verdattert. „Ja!“, fährt sie begeistert fort, „Das hat manchmal so unter Ihrem Talar hervorgeblitzt…“

„Aha!“  - ich bin immer noch völlig ratlos. „…und da hab ich mir gedacht: Wenn in einer Kirche Frauen rote Kleider unter dem Talar tragen können, dann kann diese Kirche nicht so vermufft sein, wie ich eigentlich gedacht hatte.“

Mein rotes Kleid! Also nix mit toller Predigt – dafür aber mit toller Wirkung des Heiligen Geistes. Der weht tatsächlich wo und wie er will, denn darauf kommt doch kein Mensch, dass die Farbe eines Kleides so etwas bewirken kann. Gott ist wirklich viel kreativer und auch humorvoller, als wir Menschen uns das vorstellen. Daran erinnert mich diese Geschichte immer wieder.

Doch es braucht nicht nur bunte Kleider, sondern vor allem dann auch Menschen, die solche vom Geist her gewehten Leute willkommen heißen. Das Paar war nämlich kurz nach der Hochzeit umgezogen. In ihrer neuen Gemeinde gab es zum Glück offene Türen für kritische, neugierige Menschen, so dass die Beiden da einen Platz gefunden haben.

Gott wirkt durch viele Menschen ganz unterschiedlich. Paulus hat damals sicher nicht an Kleiderfarben gedacht, aber er hat schon Recht, wenn er schreibt: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben. So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. (1. Kor 3,6+7)

Eine farbenfrohe Sommerzeit und bis denne

Ihre und eure Pfarrerin

Frauke Dietz