Pfarrämter Martin-Luther-Kirche und Johanneskirche

Die Ev. Kirchengemeinde Mössingen sucht ab dem 01.07.2021 eine/n Pfarramtssekretär/-in (m/w/d) in Teilzeit für das Pfarramt an der Martin-Luther-Kirche und an der Johanneskirche. Der Stellenumfang beträgt 8,5 Wochenstunden für das Pfarramt an der Martin-Luther-Kirche und 6 Wochenstunden für das Pfarramt an der Johanneskirche. Arbeitszeit in der Regel Dienstag bis Freitagvormittag. Zusätzliche Unterstützung unseres Kantorats mit ca. 1 Stunde pro Woche.

Schwerpunkte der Tätigkeit:

Musikalische Gottesdienste in der Passionszeit

In den sieben Passionswochen bis Ostern möchten wir in diesem Jahr Gottesdienste mit besonderen musikalischen Akzenten feiern. In einer Zeit, in der wir als Gemeinde selber nicht singen dürfen, stellt gerade Musik im Gottesdienst eine Form der Konzentration und Verdichtung auf Wesentliches dar.

Wir freuen uns deshalb sehr über die Fülle und Unterschiedlichkeit an Gruppen und Ensembles, die mit ihrer Musik die Gottesdienste in der Martin-Luther-Kirche in der Passionszeit bereichern werden.

In anderem Format

Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen. Deshalb möchten wir Sie und Euch ganz herzlich zu einem Samstagsgottesdienst für Frauen mit Nicola Vollkommer am Samstag, 13. März 2021, um 17 Uhr in die Peter-und-Paulskirche einladen. Wer nicht persönlich in der Kirche mitfeiern kann oder möchte, hat die Möglichkeit, den Gottesdienst als Livestream unter dem Youtube-Kanal der  Ev. Kirche Mössingen (www.youtube.com/channel/UCLZNeA_YsecUW-N4urqNbcw) abzurufen.

der nächste SOS-Jugo findet am 21. März um 18 Uhr in der Kirche in Belsen statt. Tobias Zucker (Jugendreferent der EMK) ist zu Gast und es geht um das Thema „Kein Bock auf Verbote?“.

Menschen in der Nachfolge

In der diesjährigen Karwoche sollen uns von Montag bis Mittwoch Andachten mit Gedanken und Impulsen zum Thema „Nachfolge“ begleiten. Dabei stehen Menschen im Mittelpunkt, die Jesu Botschaft für sich durchbuchstabiert haben und ihm nachgefolgt sind: Madeleine Delbrêl, Martin Niemöller und Albert Schweitzer. Von Montag, 29. März bis Mittwoch, 31. März immer um 19.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche.

Der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen sucht für die Kirchengemeinde Mössingen 50%,

und für den Ökumenischen Schülertreff Tübingen 40%

eine/einen

Diakonin / Diakon, Jugendreferentin / Jugendreferent, Gemeindediakonin / Gemeindediakon 90 % (m/w/d)

zunächst für 2 Jahre befristet

200 Jahre Weinmar-Orgel in der Peter-und-Paulskirche

In voller Pracht: Die Weinmar-Orgel heute

Im Jahr 2021 jährt sich der Neubau unserer historischen Weinmar-Orgel zum 200. Mal.

Im Dezember 2017, also vor gut drei Jahren, hat die UNESCO Orgelbau und Orgelmusik zum immateriellen Kulturerbe deklariert. Für Orgelbauer und Organisten war diese Nachricht eine große Freude, weil uns bewusst ist, wie viel „Hand-Werks-Kunst“ (im wahrsten Sinne des Wortes) in diesen Instrumenten und in der Musik stecken. Ganz bewusst hat die UNESCO auch die vielen lokal- und regionalspezifischen Orgelbaustile gewürdigt, deren Ausprägungen selbst Organisten und Kirchenmusikern

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Angedacht

Anfang  gut…

Es ist Morgen. Ich stehe auf, richte mich, decke den Tisch und freue mich dann auf eine Tasse Kaffee. Ich schalte den Kaffeeautomat an und drücke den Knopf – und nichts passiert. Der Wassertank ist leer. Kein großes Problem, das Wasser lässt sich schnell nachfüllen, aber ein bisschen ist die Freude getrübt.

Es ist einfach schön, schon beim Start aus dem Vollen schöpfen zu können. Das gilt nicht nur beim Start in den Tag, das gilt auch wenn ich eine Reise antrete, am liebsten mit vollem Tank. Das gilt, wenn ich eine Arbeit anpacke, dann sollte alles parat sein.

Gilt es auch beim Start in die Arbeitswoche?

In unserer Gesellschaft ist das Gefühl weit verbreitet, sich am Montag in die neue Woche quälen zu müssen. Vermeintliche Montagsprodukte belegen, dass am ersten Tag der Woche Moral und Arbeitsleistung bei Null sind. So manche leben auf das Ende der Woche zu, weil erst das Wochenende mit seinen Freuden das Leben lebenswert macht. Hauptsache das Ende ist gut.

Fängt so nicht auch die Bibel an? Gott arbeitet sechs Tage lang und am siebten Tag ist Ruhe und dann ist alles gut?

Das stimmt durchaus, aber über viele Jahrhunderte hinweg war unser Samstag der siebte Tag und der Sonntag der erste Tag der Woche. Darauf weist noch der Tag hin, der bei uns den Namen Mitt-woch trägt. Erst 1976 wurde in Deutschland die Zählweise nach ISO 8601 übernommen, nach der die Woche mit einem Montag beginnt.

In den Kirchen wurde die christliche Tradition beibehalten, den ersten Tag der Woche als Ruhetag beizubehalten. Der Sonntag erinnert an die Geschichte von Ostern. Am ersten Tag der Woche ist Jesus auferstanden. Es ist der erste Tag eines neuen Lebens, das Gott uns zum Geschenk macht. Das Leben muss ich mir nicht verdienen.

Jeder Gottesdienst ist die Feier der Zukunft, die jetzt beginnt. Die Woche beginnt nicht mit Stress, sondern mit Ruhe, nicht mit Tun, sondern mit Lassen, mit dem Loslassen von Angst und Sorge und dem segensreichen Versprechen, dass ich die kommenden Belastungen nicht alleine bewältigen muss.

Für mich beginnt der Morgen der neuen Woche mit dem Gedanken, dass der Tisch schon gedeckt ist und alles für mich bereit liegt. Mein Leben beginnt nicht mit Arbeit und Mühe. Ich darf mich darauf freuen, dass Gott das Wasser schon aufgefüllt hat. Der Anfang ist gemacht und es ist gut, sehr gut.

Ihr Pfarrer

Matthias Krämer