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„Was ist denn fair?“ Direkt und unvermittelt trifft uns diese Frage der Frauen von den Philippinen. Sie lädt uns ein zum Weltgebetstag 2017 – und zum Nachdenken über Gerechtigkeit.

In einem alters- und konfessionsgemischten Team haben über 20 philippinische Christinnen den Gottesdienstentwurf dafür erarbeitet. Diese Gebete, Lieder und Texte werden am 3. März 2017 rund um den Globus wandern. Dann dreht sich in Gemeinden in über 100 Ländern der Erde alles um den Inselstaat in Südostasien, das bevölkerungsreichste, christliche Land Asiens.

Weiterlesen: Weltgebetstag: Was ist denn fair?

Tanzen für Sehbehinderte

am 20.März findet um 14.00 Uhr in der Johanneskirche in -Bästenhardt wieder Begegnung von Menschen mit und ohne Sehbehinderung statt.  "Neue Schritte wagen" ist unser Motto. Wir tanzen miteinander im Kreis oder im Sitzen.

 

Wir freuen uns sehr über neue Teilnehmer, die es auch einmal wagen möchten und sich über einen Nachmittag mit Musik und Gespräch freuen. Ansprechpartnerin: Veronika Kroll 07473/3475

Organspendeausweis alternativ

Die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) haben sich intensiv mit dem Thema Organtransplantation auseinandergesetzt. Sie teilen die zunehmende Kritik auch im medizinisch-naturwissen-schaftlichen Bereich am Hirntodkonzept, das der Transplantationsmedizin zugrunde liegt.

Zu diesem aktuellen Thema konnte der Frauenkreis Talitha kumi eine kompetente Referentin,  Frau Saskia Ulmer , Stuttgart vom  evang . Frauenwerk Württemberg gewinnen. Wir laden dazu alle Interessierte (auch Männer)  am Mittwoch 15. März , 19.30 Uhr in die Martin-Luther Kirche ein.  

Frauenfrühstück nachmittags

Herzliche Einladung zu unserem Nachmittagskaffee am 8. März in die Christuskirche.

Im Jahr des Reformationsjubiläums haben wir ein passendes Thema gewählt, worüber Frau Zirngibl aus Gönningen  berichten wird. Wir beginnen mit dem Kaffeetrinken um 14.30 Uhr.

Ein reichhaltiges und vielseitiges Kuchenbuffet erwartet sie. Wir bitten um einen Unkostenbeitrag von 4,00

Tanztag am Samstag, 4. März

Wir tanzen, gestalten und singen zum Märchen von Hans Kruppa mit Choreographien von Nanni Kloke und Friedel Kloke-Eibl am 4. März von 10.30 bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus Mittelgasse. Beim Mittagessen teilen wir die mitgebrachten Speisen.

Teilnahme auf Spendenbasis

 

Anfragen: Veronika Kroll, Tel 07473-3475

Ein unkomplizierter Austausch zu den vier Grundgedanken der Reformation

Vier Donnerstagabende 9. / 16. / 23. / 30. März 2017; Veranstalter:  Ev. Kirchengemeinden Belsen und Mössingen

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Aus dem Takt

(Deutschland,2017); Freitag, 31. März, 20.15 Uhr, Lichtspiele, Höfgasse 12. 

Welche Wirkung hat Musik auf Menschen mit Demenz? Kann sie verlorene Erinnerungen zurückbringen? Die Filmemacher Constanze Ramsperger, Oliver Lichtwald, und Christoph Jäckle widmen sich den Menschen, die es am besten wissen müssen: den Betroffenen selbst.

„Aus dem Takt“ ist ein Film, der diejenigen zu Wort kommen lässt, über die sonst nur gesprochen wird. Vier Menschen mit Demenz aus dem Raum Tübingen und Reutlingen berichten von ihren Wünschen, ihrem Leiden und darüber, welche Rolle Musik immer noch in ihrem Leben spielt.

 

Der Film entstand als Abschlussarbeit im Fach Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Einer der Filmemacher wird zur Diskussion anwesend sein.

„Matthäus Alber – der Luther Schwabens“

 

mit Pfr. Fabian Kunze am 14. März. im Gemeindehaus Mittelgasse ab 14.30 Uhr. Wie immer gibt es Kaffee und Kuchen und Zeit für Gespräche. Fahrdienst möglich über Gisela Müller, Tel. 07473/21611

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Angedacht

Einmal um die ganze Welt

Er ist irgendwie sperrig und quer: Dieser erste Freitag im März, der Weltgebetstag. Vielen Frommen ist er zu politisch, weil er immer soziale und gesellschaftliche Missstände in Ländern beleuchtet. Vielen Liberalen ist er zu fromm. Sie schrecken vor dem Wort „Gebet“ im Titel zurück.

Er passt in keine Schublade und genau deshalb gefällt er mir. Weil er beides zusammenbringt: hören und handeln, beten und arbeiten, „ora et labora“.

Seit 90 Jahren gibt es bereits diese weltgrößte ökumenische Basisbewegung – ursprünglich nur von Frauen, inzwischen zunehmend auch mit Männern. In über 100 Ländern feiert man am ersten Märzfreitag Gottesdienste – Millionen Menschen einmal um die ganze Welt! Die ganze christliche Welt blickt Jahr für Jahr auf ein anderes Land und korrigiert dadurch auch die Eindrücke, die uns die Medien oft vorgeben.

In diesem Jahr sind das Gastland die Philippinen und ich war in der Vorbereitung erschüttert über viele Missstände, mit denen Frauen und deren Familien dort zu kämpfen haben. Armut, Prostitution, soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung. Es gibt eben nicht nur in Syrien Unrecht und Leid, sondern weltweit brauchen Menschen Hilfe, Unterstützung – und eben das Gebet.

Niemand sollte die Macht des Gebets leichtfertig abtun oder geringschätzen. Denn im Treten vor Gott klärt sich auch unser Blick und unsere innere Haltung. Im Reden mit ihm wird unser Blick frei für das, was not ist. Durch das Gebet bekommen wir hier Kraft und Mut zu handeln. Und umgekehrt stellt die weltweite Solidarität ein ungeheures Zeichen für die Menschen im jeweiligen Land dar.

Was für uns hier selbstverständlich ist, sich versammeln, reden, beten, hören, das stellt für Frauen in anderen Ländern ein enormes Zeichen des Widerstandes und der Emanzipation dar: Gegen Männlichkeitshierarchien, gegen religiöse Unterdrückung, gegen Geringschätzung. Der Weltgebetstag hat dadurch weltweit eine Kraft, die uns in unserer übersättigten Gesellschaft manchmal nicht mehr bewusst ist.

Dietrich Bonhoeffer hat in einer anderen Zeit, 1944 im Gefängnis einen klareren Blick gehabt. An sein Patenkind schreibt er damals: „Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.“

Beten und Tun, ora et labora, nirgends sonst als am Weltgebetstag kommt das so eng zusammen, wird die weltweite Verbundenheit aller Christen untereinander und mit allen Leidenden so greifbar, gewinnt Ökumene solch eine starke Gestalt wie am ersten Märzfreitag.

Er steht sperrig quer und das soll er auch. Er ruft die Beter zum Handeln, um sie vor Selbstgenügsamkeit zu bewahren und er ruft die Handler zum Beten, um sie vor Selbstgerechtigkeit zu schützen. In ihm wird etwas von der Sperrigkeit und Widerständigkeit des Evangeliums und Gottes selbst spürbar auf Erden.

Dieses Jahr feiern wir mit der ganzen Welt am 3. März in der Johanneskirche.

 

Herzliche Einladung schon jetzt und bis denne

Ihre und eure Pfarrerin

 

 

Frauke Dietz