Abendlieder singen - Jungbläsergruppe - Neue Mitspieler

Sie wollen gerne mal wieder zusammen mit anderen sangesfreudigen Menschen Ihre Lieblings- Abend- und Sommerlieder singen?

SOS-JuGo in Öschingen

Wer trägt dich?

der nächste SOS-Jugo findet am 14. Juli um 18 Uhr zusammen mit dem iT.Service open air am Gemeindehaus in Öschingen statt. Gideon Maier ist zu Gast und es geht um das Thema „Freundschaften“. Bei schlechtem Wetter sind wir im Gemeindehaus.

Aiblesfest 2019

Herzliche Einladung zum Vereins-Jahresfest des CVJM Mössingen, dem AIBLESFEST. Wie bereits letztes Jahr findet das Fest schon vor den Ferien, nämlich am 20. und 21. Juli, statt. Das AIBLESFEST-Wochenende wird am Samstag, 20. Juli mit der Serenade des Posaunenchors eröffnet. Daran schließt sich der Festsonntag am 21. Juli von 10:30 Uhr - 17 Uhr an.

Joy in Iran

(Deutschland 2018)- Freitag, 26.07., 20.15 Uhr, Lichtspiele Höfgasse 12

Dokumentarfilm über die Reise dreier deutscher „Clowns ohne Grenzen“ durch den Iran, wo sie vor Flüchtlingen und Straßenkindern auftreten. Im Zentrum steht die Schauspielerin Susie Wimmer, die mit ihrer energischen Art anderen Menschen zu mehr Spaß am Leben verhelfen will. Ein im besten Sinne „kleiner“, intimer Film über die große Kraft der menschlichen Begegnung, der zudem emotionale Einblick in ein häufig dämonisiertes Land vermittelt.

Wunderschöne Taschen

Aus Shweshwe-Baumwollstoffen und Glasperlenstickereien entstehen bei der kleinen Näherei Wezandla Craft in Südafrika tolle Unikate. Die farbenfrohen Taschen werden von Zulu-Frauen, die an den Ausläufern der Drakensberge leben, gefertigt. Schaut doch mal vorbei wer hier alles arbeitet: http://trusted-craft.com.

Wir freuen uns über einen Besuch im Weltladen im Foyer der Martin-Luther-Kirche. Jeden Freitag von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr.

Unterkategorien

Angedacht

Vertrauen

Bild. Alexandra Bucurescu (pixelio.de.)

An einem Abend nach Pfingsten hatten wir in der Johanneskirche Gäste aus Uruguay, die einen Dokumentarfilm über die Zeit der Diktatur in Uruguay von 1973 bis 1985 vorführten. Der deutsche Titel lautet „Glaube im Widerstand“.

Es war erschreckend, von den Zeitzeugen zu erfahren, mit welchen Methoden sich eine Gewaltherrschaft durchsetzen kann. Ganz schleichend durchsetzte Angst die Herzen der Menschen und der Gesellschaft, so dass niemand mehr wagte, Widerstand zu leisten. Erst als einige junge Priester sich mit einem Hungerstreik der Unterdrückung widersetzten und andere ermutigten, sich ihnen anzuschließen, wurden die militärischen Führer verunsichert und übergaben nach einer Volksbefragung die Macht an demokratisch gewählte Parteien.

Glaube, Vertrauen – das ist keine Methode des Widerstands, aber Glaube und Vertrauen macht Menschen frei zum Denken und Handeln.

„Was für ein Vertrauen“ war auch das Thema des Kirchentags in Dortmund. Die Losung nimmt eine Geschichte aus 2. Könige 18 auf. Als er 25 Jahre alt ist, wird Hiskia König von Juda. In seinem Amt und auch ganz persönlich vertraut Hiskia auf Gott. So gelingt ihm vieles.

Doch dann gibt es Krieg. Und die feindlichen Truppen tauchen vor den Toren Jerusalems auf. Die Menschen haben Angst, aber Hiskia bleibt standhaft, obwohl er selbst ebenfalls Angst und Zweifel hat. Der General der Belagerer lässt fragen: Was ist das für ein Vertrauen, auf das das du dich stützt? Er spricht Drohungen aus und macht sich über Hiskias Glauben lustig.

Hiskia geht mit seiner Angst in den Tempel und spricht mit Gott, der ihn in seinem Vertrauen bestärkt. Am nächsten Tag sind die Feinde aus unerfindlichen Gründen abgezogen.

Es ist eine alte Geschichte, aber in einer Zeit, in der wir immer wieder die Klage hören, wie sehr das Vertrauen verloren geht und Angst Entscheidungen bestimmt, eine sehr aktuelle Geschichte. Es ist dieses Vertrauen, das wir brauchen, um uns nicht von den Problemen unseres Lebens und unserer Zeit unterkriegen zu lassen. Unser Glaube hat nichts in der Hand und scheint ohnmächtig, aber wir brauchen diesen Glauben an diesen einen Gott, damit Menschen nicht resignieren und aufgeben. Und wir brauchen Geschichten und Menschen, an deren Glauben wir uns aufrichten können. Wir brauchen einander.