Einladung zum Lobpreisabend in vier Gängen

Menükarte

18.00 Uhr Taizé-Andacht mit Orgelmusik

19.15 Uhr Choralsingen und Liedandacht mit Bläsern des Posaunenchors

20.30 Uhr Lobpreis, Impulse und Gebet mit Singteam und Band

22.15 Uhr Lob- und Dankgebete mit gemeinsamer Abendmahlsfeier

Dazwischen sind Sie eingeladen zu Begegnungen und Snacks. Wir freuen uns, wenn Sie nach Ihren Wünschen Ihr ganz persönliches Menü zusammenstellen!

Orgelvorführung mit Erläuterungen durch Günther Löw

Die Orgel der Peter-und-Paulskirche steht unter Denkmalschutz und wurde 1820 von Orgelbauer Weinmar aus Bondorf gebaut. Sie hat 23 klingende Register, dazu 6 Transmissionen, ein Schwellwerk und einen Tremulanten.

Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 9. September, 15.00 Uhr erläutert Günther Löw die spannende Geschichte der Orgel(n) in der Peter-und-Paulskirche.

Die UNESCO hat die Orgel und Orgelmusik zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt.

Gespielt werden Werke von J. S. Bach und M. Reger.

Leichtes für die Sommerzeit

Für die warme Jahreszeit bieten wir Ihnen an: herrlichen Weißwein oder Rosé, Früchte- und Kräutertees für die Zubereitung von Eistee, leichte Sommerschals in vielen Farben, sommerliche Grußkarten und vieles mehr.

Im August macht der Weltladen dann Sommerpause, aber den gesamten Juli über und ab September wieder finden Sie uns zu den gewohnten Öffnungszeiten (Freitag von 9.30 – 11.30Uhr) im Foyer der Martin-Luther-Kirche.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommer- und Urlaubszeit,

Ihr Weltladen-Team

„10 Jahre Café Schüle“

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ mit Pfr. Uwe Braun-Dietz am Dienstag 11. September ab 14.30 Uhr im Gemeindehaus Mittelgasse. Wie immer gibt‘s Kaffee und Kuchen und Zeit für Gespräche. Fahrdienst möglich über Gisela Müller, Tel. 07473/21611.

Ein Erfolgsmodell feiert seinen zehnten Geburtstag

Entspannt lernen im Café Schüle

Auf ein stetig wachsendes Interesse kann das Café Schüle zu seinem zehnten Geburtstag zurückblicken. Mangels Interesse war einst der Seniorennachmittag eingestellt worden; mit dem Konzept eines entspannten Bildungsnachmittags bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen sprang dafür das Café Schüle in seine Bresche.

Wasser - Menschenrecht oder globales Geschäft?"

am 11. September, 20.00 Uhr im Kath. Gemeindezentrum mit Referent Politikwissenschaftler Bernhard Wiesmeier, Esslingen.

Lieber leben

(Deutschland 2017) - Freitag, 27.Juli, 20.15 Uhr Lichtspiele

Der ebenso junge wie schlagfertige Sportler Benjamin (Pablo Pauly) kommt nach einem schweren Unfall, bei dem er sich einen Halswirbel gebrochen hat, in ein Reha-Zentrum. Benjamin wird wohl für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen und ist fortan selbst für die simpelsten Dinge auf die Hilfe von Pflegern wie der ungeschickten Christiane (Anne Benoît) oder dem stets gut gelaunten Jean-Marie (Alban Ivanov) angewiesen. Er lernt eine Reihe von anderen Patienten kennen, darunter Farid (Soufiane Guerrab), der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, sowie Toussaint (Moussa Mansaly) und Steve (Franck Falise), die sich wie Benjamin nicht unterkriegen lassen. Und dann ist da noch Samia (Nailia Harzoune), in die sich Benjamin auf Anhieb verliebt. Schnell stellen er und seine neuen Freunde fest, dass es gemeinsam viel leichter ist, sich mit seinem Schicksal zu arrangieren...

Unterkategorien

Angedacht

Reisepräsent

In unserer Familie ist es schon irgendwie ein Brauch, dass wir von einer Urlaubsreise für die, die in dieser Zeit daheim geblieben sind, ein kleines Geschenk mitbringen. So ein Mitbringsel, ein Reisepräsent ist ein Zeichen, das ausdrückt: Auch wenn du nicht dabei warst, haben wir an dich gedacht und möchten dich an dem teilhaben lassen, was wir erlebt haben. Deshalb gehören dann auch Geschichten dazu, von dem, was wir erlebt haben und wie wir dieses Reisepräsent gefunden haben.

Fest eingeprägt hat sich mir allerdings ein Urlaub, in dem ich gar nicht die Möglichkeit hatte, durch die Straßen eines Städtchens vorbei an Läden und Marktständen zu schlendern. Ich war mit anderen zusammen auf einer Segelfreizeit in Kroatien. Zunächst haben wir etwas mit auf die Reise genommen, was so nicht von uns geplant war. Bevor wir morgens in die Autos mit den Segelbooten im Schlepptau stiegen, hatten wir noch einen Vers aus der Bibel gelesen. Genau für diesen Tag stand als Losung im Kalender:

Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren, die haben Gottes Werke erfahren und seine Wunder auf dem Meer. (nach Psalm 107,23+24)

Dieser Gedanke war auf unserer Reise immer präsent. Was wir sonst vielleicht einfach als selbstverständlich hingenommen hätten, bekam dadurch eine zusätzliche Bedeutung. Die enge und gute Gemeinschaft, die Mahlzeiten auf den Booten, Sonne, Wind und Wellen, miteinander singen und beten, Fische und Vögel, Baden und Spielen – es war und wurde zu etwas Wunderbarem. Bei allem, was wir taten (oder auch bleiben ließen) hatten wir das Gefühl, dass Gott wirklich dabei ist.

Diese Erfahrung hat meinen Urlaub zu etwas Besonderem gemacht. Ich konnte nach der Reise keine Geschenke verteilen, aber erzählt habe ich viel. Mitbringsel konnte ich nicht kaufen, aber die Freude über diese Tage konnte ich mitnehmen, und obwohl schon so viele Jahre vergangen sind, ist diese Erfahrung immer noch präsent.

Es ist vermutlich nicht möglich, Sie mit diesen wenigen Sätzen an meiner Reise teilhaben zu lassen. Aber ich bin mir sicher, dass Sie nicht mit Schiffen aufs Meer fahren müssen, um Gottes Werke zu erfahren. Vielleicht reicht der Gedanke, dass Gott da ist, um die Zeit im Freibad oder auf dem Balkon zu etwas Wunderbarem zu machen und jede Reise zu einem Präsent.

Pfarrer Matthias Krämer