Bibelstunde 

In der Bibelstunde am Sonntag, 2. Dezember um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Mittelgasse geht es um das Buch des Propheten Jesaja, das uns als laufende Bibellese durch die Adventszeit auf das Christfest hin begleitet. Im Mittelpunkt des Abends steht eine hoffnungsvolle Verheißung, hineinge-sprochen in eine zerrissene, unerlöste Welt.  Schwester Elke Keinath aus Aidlingen, Mitglied des Leitungsteams der Aidlinger Schwesternschaft, wird referieren.

16.12. Treffpunkt Aible

Beim Weihnachtsmarkt in der offenen Peter-und-Paulskirche und an den Adventssonntagen nach dem Gottesdienst können Sie die beiden Kalender kaufen: Tischkalender im Postkartenformat: 5 €. Wandkalender im Format Din A4: 10 €. Zum selber Genießen oder als Weihnachtsgeschenk für aktuelle und ehemalige Mössinger Gemeindemitglieder! Mit Ihrem Kauf tun Sie etwas Gutes, denn Sie unterstützen die Arbeit an der Peter-und-Paulskirche. Erhältlich auch bei Pfarramtssekretärin Christiane Schneider, Brunnenstraße 2 (Di-Do 8.30-12 Uhr, Fr 8.30-11 Uhr).

„I wünsch dir ´s Chrischtkendle ins Herz“

Mit diesen Worten begrüßen sich die Bürger in Rottenburg in der Advents- und Weihnachtszeit, so wird berichtet.

Und diesen Gruß haben wir zum Thema unseres Adventsfrühstücks gemacht, zu dem Sie ganz herzlich eingeladen sind. Es findet am Mittwoch, 5. Dezember um 9.00 Uhr im Gemeindehaus Mittelgasse statt.

Das Frauenfrühstücksteam hat diesen Vormittag vorbereitet und freut sich auf Ihr Kommen. Wir bitten um einen Unkostenbeitrag von 4,00 €. Eine Spielecke für Kinder ist eingerichtet.

4.Dezember, 20.00 Uhr, katholisches Gemeindehaus

„Eucharistie-Abendmahl im Advent"

8. Januar, 20.00 Uhr, Katholisches Gemeindehaus

Angst und Fremdenabwehr aus Sicht des Hirnforschers mit Prof. Dr. Niels Birbaumer, Tübingen und Genf.

Ich beichte

(USA 1953) - Freitag, 21.12., 20.15 Uhr, Lichtspiele Höfgasse 12

Im Beichtstuhl hört ein junger kanadischer Priester das Mordgeständnis seines Küsters. Der sozial, psychisch und moralisch aus dem Gleichgewicht geratene Flüchtling hat einen Anwalt umgebracht. Weil der Geistliche das Beichtgeheimnis nicht preisgibt, gerät er selbst in Verdacht und in Lebensgefahr. Spannung entwickelt sich hier aus den psychologischen und theologischen Konflikten, in die der Priester gerät. Die kriminalistischen Vorgänge bilden dabei den Hintergrund. Alfred Hitchcock filmte in Quebec, um die typisch katholische Atmosphäre glaubhaft zu machen.

Von Menschen und Göttern

(Frankreich, 2010) - Freitag, 25.1., 20.15 Uhr, Lichtspiele Höfgasse 12

Im Jahr 1996 wurden im Altasgebirge in Algerien sieben Trappistenmönche ermordet, was den Islamisten zugeschrieben wurde, die das Land in den 1990er-Jahren mit fundamentalistischem Terror überzogen. Spirituelles Drama, das das Leben der Mönche und ihr intensives Ringen darum nachzeichnet, ob sie ihr Kloster aufgeben und fliehen oder aus Solidarität mit den Menschen bleiben und damit ihren Tod riskieren sollen.

Obwohl mit großem ästhetischem Gespür gedreht, ordnet sich die Filmsprache stets dem Rhythmus des klösterlichen Lebens unter und gewinnt dadurch den Raum, sich auf die christlich-theologischen Dimensionen der Entscheidungsfindung einzulassen. 2010 bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet mit dem „Großen Preis der Jury.“

Winterkirche im Evang. Gemeindehaus Mittelgasse

Nach den vielen Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen im Herbst und in der Advents- und Weihnachtszeit hat sich die Peter-und-Paulskirche eine kleine Ruhepause verdient. Deshalb finden die Gottesdienste ab 20. Januar im Gemeindehaus Mittelgasse statt. Schön, dass wir die Gottesdienste zusammen mit der Kinderkirche um 10 Uhr beginnen können. Nach dem Gottesdienst sind Sie ganz herzlich zum Gemeindehauskaffee eingeladen.

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Angedacht

…und Friede auf Erden

So hörten es eine Gruppe von Erdenbewohnern, als sie mitten in der Nacht von einem blendenden Licht aufgeschreckt wurden, und himmlische Wesen ihre Botschaft über dem Hirtenfeld bei Bethlehem ausrichteten.

So war es damals. Heutzutage höre ich die Nachrichten von Krieg und Bomben, unter denen Millionen von Menschen leiden. Ich werde fast jede Woche in den Leserbriefen der Zeitung damit konfrontiert, das alles könne nicht stimmen, da die Kirchen über die Jahrhunderte hinweg Krieg, Leid und Streit über die Erde ausgebreitet hätten.

In einem Hörbuch wurde mir von einem Mann erzählt, der versucht in Israel einen Weltkrieg anzuzetteln, weil er meint, erst dann würde Jesus sein Friedensreich errichten. Es war nur ein Roman, doch solche Gedanken werden tatsächlich laut.

… und Friede auf Erden? Die Hirten lebten damals in einer Welt, in der sich der römische Herrscher mit dem Ehrentitel Friedenskaiser schmücken durfte. Pax, Frieden zu bringen, bedeutete, andere mit Waffengewalt zu unterwerfen und zu unterdrücken, so dass sie Ruhe gaben.

Die Hirten haben in jener Nacht einen Blick in den Himmel werfen können und den Frieden Gottes gesehen. Aber dieser Blick bleibt eine Illusion, wenn wir meinen, wir könnten den Frieden erzwingen, die Menschen friedlich machen. Es waren auch nicht die Engel, die den Frieden gemacht hätten. Sie haben den Frieden nicht einmal gebracht. Sie haben die Botschaft vom Frieden ausgerichtet und damit zum Frieden bewegt.

Gott verspricht den Frieden, er spricht ihn zu. Die Hirten werden durch diese Worte ermutigt, sich auf den Weg zu machen. Das ist die andere Seite. Die Worte vom Frieden bleiben für uns ein leeres Versprechen, wenn wir uns nicht auf den Weg zum Frieden machen trotz allem Erschrecken über die Menschen und was sie der Erde und einander antun, trotz allem Zweifel über die so unwirklich erscheinende Nachricht.

Wir werden den Frieden nicht finden, wenn wir auf uns und unsere Möglichkeiten, auf die Erde und ihre Gegebenheiten starren, noch wenn wir zu den Sternen schauen und uns in Dunkelheit und Licht verlieren, sondern wenn wir uns aufmachen zu sehen, was da an Weihnachten geschehen ist und warum der, der auf alle himmlischen Heerscharen verzichtet hat, der Anfang des Friedens, der Friede selbst ist.

Den Weg zum Frieden zu gehen, die Botschaft des Friedens weiterzutragen, sendet Gott uns nicht mit dem Worten: „Die Macht sei mit dir“, sondern mit der Hoffnung: „Gott gebe dir Frieden.“

Diesen Segen wünsche ich Ihnen auf dem Weg zu Weihnachten 

Ihr Pfarrer

Matthias Krämer