Neustart mit Orgelmusik

Nach einer langen Zwangspause startet der ökumenische Stammtisch im Juli wieder- und zwar mit einer musikalischen Orgelführung in der Peter-und-Paulskirche. Bezirkskantor Nikolai Ott führt in die musikalischen und historischen Besonderheiten der Weinmar-Orgel ein, die vor genau 200 Jahren in der Kirche eingebaut wurde.

Ausnahmsweise montags (!), am 5. Juli und diesmal auch schon um 18.00 Uhr treffen sich alle Interessierten an der Peter-und-Paulskirche. Im Anschluss planen wir noch ein geselliges Beisammensein im Außenbereich einer nahegelegenen Gaststätte – alles natürlich wie immer unter dem Vorbehalt, dass die Pandemiesituation all diese Dinge Anfang Juli zulässt. Eventuelle Veränderungen werden zeitnah hier auf der Homepage bekanntgegeben.

Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen bekannter Gesichter und auf die Begegnung mit neuen Gesichtern und sind gespannt, wer sich auf den sommerlichen Weg in die Peter-und-Paulskirche machen wird.

Schick uns Dein Lied!

 „Lobe den Herrn“ oder „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“? „Anker in der Zeit“ oder „Von guten Mächten“? Welches Lied singen Sie am liebsten im Gottesdienst? Was ist Ihr persönlicher Hit? Genauer gefragt: Was ist Ihre TOP 5? Denn genau die suchen wir. Und zwar für das neue Gesangbuch, das bis 2030 erscheinen soll. Zunächst digital, später auch in gedruckter Form.

Dabei können Sie uns unterstützen. Schicken Sie uns Ihre Lieblingshits und zwar von Platz 1 bis 5.

Kindern Lebenschancen geben

Sie hören es immer in den Abkündigungen: heute ist das Opfer für die Weltmission – und was heißt das jetzt? Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was sich eigentlich genau dahinter verbirgt?

Als Kirchengemeinderat haben wir das Privileg, für jedes neue Jahr zwei Opferprojekte auszuwählen, die unsere Gemeinde ganz speziell unterstützen möchte. Für das Jahr 2021 haben uns zwei Projekte besonders angesprochen, die sich um die Schwächsten einer Gesellschaft kümmern - die Kinder.

1. Kinderheim der Nethanja-Kirche in Indien

Ein Mädchen zeigt stolz ihren ganzen Besitz in ihrer gelben Kiste. (Foto: Hägele)

Das erste Spendenprojekt unterstützt Kinderheime der Nethanja-Kirche in Indien, deren besonderes Anliegen die Förderung von Waisenkindern, insbesondere Mädchen ist.

Unterkategorien

Angedacht

Wir beten

Rudolf Epp: Das Morgengebet. (Quelle: Wikipedia.de)

Der Glaube an Gott ist etwas sehr Persönliches – das ist richtig.

Das Reden mit Gott ist etwas sehr Persönliches – das ist wichtig.

Jesus selbst hat sich immer wieder ganz allein zurückgezogen, um zu beten und mit seinem Vater in Kontakt zu bleiben. Und doch ist Glaube und Gebet mehr und größer.

Als Jesus nach seiner Auferstehung Maria von Magdala begegnet, sagt er: „Ich gehe zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.“ Jesus nimmt uns in seine persönliche Beziehung zu Gott mit hinein und bringt auch uns in dieser Gemeinschaft zusammen wie in einer Familie. Deshalb sprechen wir in jedem Gottesdienst gemeinsam das Gebet, das wir von Jesus gelernt haben: „Vater unser“.

In anderen Veranstaltungen können wir klatschen, wenn uns gefällt, was ein Redner oder eine Rednerin sagen. Beim Gebet geht es nicht darum, einer Person zu applaudieren, aber sehr wohl darum, dem Inhalt eines Gebetes zuzustimmen, ein Gebet zu meinem Gebet zu machen, zu unserem gemeinsamen Gebet. Wir haben deshalb den Brauch aus der Bibel übernommen, laut (oder manchmal auch leise) „Amen“ zu sagen und zu singen: „Ja, so soll es sein!“

Gerade im Gottesdienst erlebe ich: Auch wenn ich glaube, bin ich nicht allein; auch wenn ich bete, bin ich nicht allein. Deshalb können auch andere Personen mit mir und für mich, mit uns und für andere beten. Es sind vielleicht nicht meine Anliegen, die vor Gott gebracht werden, aber ich kann sie zu meinen Anliegen machen, weil sie anderen wichtig sind, und weil es im Gebet nicht nur um mich, sondern um alle Menschen und die ganze Welt und um Gott geht.

Wir beten – miteinander und füreinander.

 

Ihr

 

Matthias Krämer

 

 

Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen

und wird vom Dunkel überweht.

Am Morgen hast du Lob empfangen,

zu dir steigt unser Nachtgebet.

 

Die Erde rollt dem Tag entgegen;

wir ruhen aus in dieser Nacht

und danken dir, wenn wir uns legen,

dass deine Kirche immer wacht.

 

Denn unermüdlich, wie der Schimmer

des Morgens um die Erde geht,

ist immer ein Gebet und immer

ein Loblied wach, das vor dir steht.

 

Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben

den Menschen überm Meer das Licht:

und immer wird ein Mund sich üben,

der Dank für deine Taten spricht.

 

So sei es, Herr: die Reiche fallen,

dein Thron allein wird nicht zerstört;

dein Reich besteht und wächst, bis allen

dein großer, neuer Tag gehört.

 

(Evangelisches Gesangbuch Nr. 266)