Mit Bläserklasse

Die Bläserklasse 6b der Friedrich-List-Gemeinschaftsschule unter der Leitung von Reinhard Kolb kommt am Dienstag 12. Juni ab 14.30 Uhr ins Gemeindehaus Mittelgasse. Wie immer gibt‘s Kaffee und Kuchen und Zeit für Gespräche. Fahrdienst möglich über Gisela Müller, Tel. 07473/21611.

„Solange im Pfarrhaus noch Licht brennt...“

Zur Zukunft der Kirchengemeinden in Zeiten des Pfarrplanes und des gesellschaftlichen Umbruchs gibt es im Juni einen ökumenischen Stammtisch mit der Tübinger Dekanin Elisabeth Hege, um 20.00 Uhr im Kath. Gemeindehaus.

24. Juni: 80er-feier

Der Jahrgang 1938 lädt anlässlich seiner 80-er-Feier alle Angehörigen und Interessierten ein zum Gottesdienst in der Peter-und-Paulskirche 24. Juni, 9.30 Uhr. Die Feier wurde von einem methodistisch-katholisch-evangelischen Arbeitskreis vorbereitet. Ein 5-stimmiges Ensemble des Posaunenchors sorgt zusammen mit der Orgel für festliche Töne. Pfarrer i.R. Hermann Isert, selbst Jahrgang 1938, wird den Gottesdienst leiten.

24. Juni: Familiengottesdienst

Die Kinder und Erzieherinnen des Martin-Luther-Kindergartens freuen sich darauf mit der Kinderkirche und der Kirchengemeinde Gottesdienst zu feiern. „Du hast uns deine Welt geschenkt“, so singen wir gemeinsam und loben damit Gottes  Schöpfung. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Kuchenverkauf statt um die Kindergartenkasse aufzubessern.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Gottesdienst!

3.Juni, 20.00 Uhr: Bibelstunde im Gemeindehaus Mittelgasse. Kleine Propheten Amos/Hosea mit Pfr. Rieger

Aiblesfest: Neuer Termin

Herzliche Einladung schon jetzt zum diesjährigen AIBLESFEST. Neu ist dieses Jahr zunächst der Termin: Das Aiblesfest findet schon vor den Ferien, nämlich am 22. Juli, statt. Durch den Wechsel in den Juli und den (hoffentlich) damit verbundenen wärmeren Temperaturen möchten wir das nutzen, was im wahrsten Sinne zu unseren Füßen liegt: den Bach! Im Gottesdienst wird Johannes Köhnlein über das lebendige Wasser predigen, das uns in der Jahreslosung angeboten wird. Im Rahmen des Gottesdienstes werden auch die Mitarbeiter der Sommerfreizeiten ausgesandt.

Nach dem Mittagessen gibt es dann praktische Gelegenheiten geben, Wasser zu erleben: neben den bewährten Möglichkeiten für Groß und Klein wird es nämlich verschiedene Stationen mit Wasserspielen geben.

Mehr Infos dazu im nächsten Gemeindebrief und natürlich auf der Homepage des CVJM Mössingen: https://cvjm-moessingen.de.

Maria Magdalena

(USA 2018), 29. Juni, 20.15 Uhr Lichtspiele, Höfgasse

Der Bibelfilm erzählt die Geschichte der Maria Magdalena, die aus einer tiefen Gotteserfahrung heraus eine Berufung erlebt und als Zeugin Jesu die Botschaft der Auferstehung verbreitet.

Ästhetisch bleibt der eindrucksvolle Film zwar den konventionellen Darstellungsformen des Bibelfilms verhaftet, doch es gelingt der Inszenierung und den überzeugenden Hauptdarstellern, einen frischen Zugang auf das Evangelium zu eröffnen. Dabei rückt die Frage nach dem Reich Gottes in den Mittelpunkt, das nicht in einer politischen Revolution Gestalt gewinnt, sondern in den Herzen der Menschen.

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Angedacht

Die Herzensrose

 „Rose“ und „Herz“ - das gehört für uns ganz eng zusammen. Eine Rose ist eben nicht nur eine Blume, sondern sie hat eine tiefe Symbolik. Sie spricht zum Herzen. Schenkt ein Mann einer Frau eine rote Rose, dann heißt das: „Ich liebe dich!“ und weiße Rosen stehen für Reinheit und Unschuld.

Diese Verbindung zwischen Rose und Herz besteht seit langer Zeit. Schon im Mittelalter wurden Herzensangelegenheiten „sub rosa“, unter der Rose besprochen. Über Beichtstühlen fand sich oft das Rosensymbol, das für Verschwiegenheit stand. Alle Herzensangelegenheiten, so lautete die Botschaft, werden vertraulich behandelt.

Auch Martin Luther nahm diese Symbolik in seinem Wappen, der Lutherrose auf. Das rote Herz in der Mitte steht dabei für seine Person. In die Mitte dieses Herzens malte er ein schwarzes Kreuz, das für den Glauben an den Gekreuzigten steht. Durch diesen Glauben sah er sich vom Schutzmantel der Rose umgeben: „Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rosen stehen, anzuzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt, darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe.“

Gottes Friede und seine Reinheit umgeben Luthers Herz, bergen ihn und stellen ihn ins weite Blau der himmlischen Hoffnung, die von der goldenen Unendlichkeit Gottes als Ring eingefasst ist.

Ich finde das ein erstaunlich emotionales, fast romantisches Glaubenszeichen, dass sich der kämpferische, harsche und oft auch derbe Reformator hier gibt. Er zeigt damit seine Verletzbarkeit und gleichzeitig seinen Halt im Leben: „Allein Christus, allein der Glaube“.

Es freut mich deshalb, dass eine große, goldene Lutherrose über Mössingens Dächern auf dem Kirchturm unserer Martin-Luther-Kirche leuchtet – wie ein Zeichen Gottes an uns: Fürchte dich nicht! Vertrau deine Herzenssachen mir an. Ich berge sie und berge dich im Mantel der weißen Rose.

Beim Rosenmarkt finden sich inzwischen jedes Jahr hunderte Menschen unter dieser Lutherrose ein zu Kaffee und Kuchen, zur Rast, zum Auftanken, zur Freude an Rosen. Was lag näher, als dieses Rosencafé umzubenennen in „Heart Rose Cafe“? Denn es soll ja nicht nur irgendein Café sein, sondern ein Ort mit Mehrwert. Ein Ort, an dem man Kirche anders erleben und Gott anders begegnen kann, umgeben von Rosen, die Herzen berühren.

Manch ein erschöpfter und schwerbepackter Rosenmarktbesucher hat in den vergangenen Jahren hier schon Kirche als Oase erlebt, als Ort zum Durchatmen, Seele baumeln lassen, Kraft schöpfen und sich aufgehoben fühlen - ein klein wenig „sub rosa“ eben. Genau so soll es sein.

Ich wünsche Ihnen und euch immer wieder solche Plätze „sub rosa“, in denen man sich, egal ob in Mössingen oder sonst wo, so von Gott geborgen fühlt wie einst Martin Luther dies tat.

Bis denne

Ihre und eure Pfarrerin 

Frauke Dietz