„Der lange Marsch gegen den Hungertod“

Am Donnerstag, 14. Februar um 19.00 Uhr zeigt Pfr.i.R. Dr. Martin Baier im Gottlieb-Schwarz-Gemeindehaus in Belsen den Film „Der lange Marsch gegen den Hungertod“.

Dieser Film zeigt das von Armut und Hunger geprägte Leben von Christen auf der indonesischen Karstinsel Sumba.

Mitarbeiterin für Mutter-Kind-Gruppe gesucht

Hast du ein Herz für die Arbeit mit Kindern und deren Eltern? Ist dir der christliche Glaube wichtig und gibst du ihn gerne in Liedern und Geschichten weiter? 

Ehrenamtliche für Betreuung gesucht

Zur Betreuung unserer Demenzgruppen und zur Betreuung unserer Klienten in ihrem Zuhause suchen wir (gegen Aufwandsentschädigung) Ehrenamtliche.

Singend zur Völkerverständigung

„Ein Lied kann eine Brücke sein“, sang Joy Fleming 1975 für den Eurovision Song Contest. Dass Lieder tatsächlich Brücken der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen sein können, beweist die Klingende Brücke seit genau 70 Jahren.

Nationalparks im Westen der USA

Bildervortrag mit Hans-Peter Amend am Dienstag, 12. Februar, ab 14.30 Uhr im Gemeindehaus Mittelgasse

Woher kommt eigentlich unsere Ware…?

zum Beispiel von „WeltPartner“. „Die WeltPartner“ steht seit Gründung vor 30 Jahren für einen fairen Handel, der weit über die Zahlung fairer Preise hinaus geht. Wurde zu ihrer Anfangszeit in Deutschland noch von einer „Ersten“ und einer „Dritten Welt“ gesprochen, hat die Globalisierung zumindest sprachlich Positives bewirkt: Es steht nur noch die eine Welt im Fokus. Damit geht auch ihre Entwicklung einher.

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Angedacht

Einheit leben lernen

Am Anfang stand eine leckere Sahnetorte, gebacken aus vielen köstlichen Zutaten.  Über 500 Menschen waren am 13. Januar in die Quenstedtaula zum Auftaktgottesdienst für die diesjährige Allianzgebetswoche gekommen.

„Einheit leben lernen“ lautete das Motto. Wir erfuhren: So wie verschiedene Zutaten erst eine Torte ergeben, ergeben auch erst viele verschiedene Menschen und Gemeinden das Ganze der Kirche.

Professor Volker Gäckle, Leiter der Internationalen Hochschule Liebenzell, hielt eine eindrückliche Predigt, in der er unter anderem sagte: „Was uns trennt, sind nicht nur unsere unterschiedlichen Bekenntnisse oder Gesangbücher – oder Liedfolien, sondern was uns trennt ist unsere Geschichte und viele schlimme Geschichten in dieser Geschichte! … Doch die Gemeinde Jesu hat einen Herrn, einen Geist und einen Gott und Vater und deshalb ist sie wesenhaft ein Leib. Das ist ihre Identität. Wir gehören zusammen, ob wir das wollen oder nicht, ob wir das aushalten oder nicht.“

Gäckles Worte führten allen vor Augen, dass Christen nur miteinander und nicht neben- oder gar gegeneinander leben und handeln können. Wir brauchen einander. Wir gehören zueinander. Gerade auch in unserer Unterschiedlichkeit ruft uns Jesus Christus einander anzunehmen, zu lieben, zu ertragen und gemeinsam um die Wahrheit zu ringen.

Eine starke Botschaft war das, die ankam und die selbst auch vielfältig zum Ausdruck kam: Die „vereinigten Posaunenchöre“ aus den Gemeinden des Steinlachtals harmonierten. Pfarrer aus vielen Kirchengemeinden gestalteten den Gottesdienst mit. Menschen aus dem ganzen Stadtgebiet beteten und sangen gemeinsam und redeten beim anschließenden „Ständerling“ miteinander.

Mich selber hat am meisten berührt, dass Diakon Rainer Bochtler die Schriftlesung gehalten hat. Damit war erstmals ein Vertreter der katholischen Kirchengemeinde an diesem Gottesdienst mitbeteiligt. Welch ein Zeichen der Einheit, nicht nur über Gemeinde- sondern auch über Konfessionsgrenzen hinweg. Ein Zeichen, dass wir miteinander auf dem Weg der Ökumene sind. In Unterschiedlichkeit natürlich: Gemeinde Jesu Christi ist vielgestaltig, ein Leib mit vielen verschiedenen Gliedern und einem Haupt und Herrn. Und so, wie ein Leib nur im Zusammenspiel seiner Glieder funktioniert und heil ist, ist Christi Kirche nur gemeinsam ganz.

„Die Einheit der Gemeinde ist keine Option, die man wählen kann oder auch nicht. Einheit ist ein Ausdruck unserer Identität.“, betonte Gäckle und ich habe mich in diesem Moment gefragt, ob es nicht Zeit für eine ACK hier im Steinlachtal wäre.

Die „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ ist nämlich ein ökumenisches Dach für Christen aller Konfessionen. Sie zeigt ökumenische Einheit nach außen und lebt sie. Kein Einheitsbrei, sondern ein Ganzes aus vielen Zutaten. Jeder behält seine Identität, aber er stellt sich mit ihr unter dieses große Dach.

Ich finde, wir sollten uns als Folge dieser Allianzgebetswoche gemeinsam aufmachen, diese Einheit zu suchen – um Christi und um unseretwillen.

Liebe Grüße und bis denne von Ihrer und eurer Pfarrerin

Frauke Dietz