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RepairCafé am Freitag

RepairCafé

Herzliche Einladung zum nächsten Termin des Repair Cafés am Freitag, 24. April von 17.00-19.00 Uhr im Bildungshaus Goethestraße. 

Als Regeln für das Repair Café gelten:

• Alles, was man tragen kann, kann gebracht werden.
• Die Reparateure wählen aus, was sie gemeinsam mit ihren Kunden begutachten und reparieren wollen.
• Für Textilien bitte vorher via Mail anmelden. Ansonsten kann das Kleidungsstück erst mal nur angeschaut werden.
• Es gilt ein Haftungsausschluss. Falls ein Gerät nicht repariert werden kann, haftet die Kirchengemeinde nicht. 

In Europa werfen wir Unmengen weg. Auch Gegenstände, an denen nicht viel kaputt ist und die nach einer einfachen Reparatur problemlos wieder verwendet werden könnten.

Leider ist das Reparieren bei den meisten Menschen aus der Mode gekommen. Sie wissen einfach nicht mehr, wie man Dinge repariert und trauen sich so etwas auch nicht mehr zu.
Repair Café ändert das. Seien es zum Beispiel Elektrogeräte, Spielzeuge oder Kleidung – mit Unterstützung durch kompetente Menschen kann man selbst vieles lernen und so seine eigenen Fähigkeiten erweitern. Gleichzeitig kann ein Repair Café auch zu einem Treffpunkt und Begegnungsort ganz unterschiedlicher Menschen werden.

Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Tel.: 07473/6541

Angedacht

Osterrennen

Hase Apr Mai26

Bild: Christiaan Viljoen

Petrus und der andere Jünger machten sich auf den Weg zum Grab. Sie liefen miteinander los, aber der andere Jünger lief schneller als Petrus und war als Erster am Grab. (Johannes 20,3+4)

Ostern – das ist die Geschichte vom leeren Grab und seiner Entdeckung, die bis heute in den Ruf mündet: Der Herr ist auferstanden! Der Herr ist wirklich auferstanden!

Ich habe eine Geschichte gelesen, die nicht wirklich so passiert ist, aber versucht zu verstehen, wie das mit Ostern ist.   

Ein Missionar in Afrika hatte einer Gruppe von Kindern erzählt, wie Jesus gestorben war und dass er nach drei Tagen wieder von den Toten auferstanden war. Dann gab er ihnen den Auftrag, zu dritt loszuziehen und zu überlegen, welche Tiere zu Jesu Tod und Auferstehung passen würden.

Als die ersten zurückkamen, berichteten sie vom Brüllen eines Löwen: „Bei der Auferstehung erzittern doch auch alle vor der Macht und Majestät Gottes.“ Das gefiel dem Missionar.

Die nächsten hatten ein Flusspferd gesehen, das splitternd und krachend durchs Unterholz gebrochen war, ohne sich aufhalten zu lassen. Der Missionar freute sich über die Erklärung: „Die Auferstehung setzt sich auch gegen alles durch.“

Irgendwann kam die letzte Gruppe völlig außer Atem und ziemlich spät mit der Entschuldigung, sie hätten versucht einen Hasen zu fangen. Der Missionar war etwas ratlos. Osterhasen kannte er zwar aus Deutschland, aber was wussten die Kinder davon. Die erzählten inzwischen aufgeregt weiter, wie sie dem Hasen hinterhergerannt waren, der aber immer schneller war und immer wieder einen ganz unerwarteten Haken geschlagen hatte. Dann fragten sie: „Ist das bei Ostern nicht auch so, dass man immer hinterherlaufen  muss  und es  nicht  zu  fassen  bekommt, weil Ostern so lebendig ist?“

Dieser Gedanke hat jedenfalls mir gefallen. Wir können laufen, so schnell wir wollen, und werden doch nur ein leeres Grab erreichen. Wir können uns anstrengen, so sehr wir wollen, und werden Ostern nicht zu fassen kriegen. Die Lebendigkeit von Ostern verweigert sich einem Rückblick, der Ostern als vergangene und überholte Geschichte fixiert. Die Auferstehung ist uns immer voraus.

Ihr

Matthias Krämer