Neuer Vorstand

Wie geht es weiter bei der „Rumänienhilfe“?

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der „Rumänienhilfe Mössingen-Belsen“ legte der seitherige Vorsitzende, Pfr. i.R. Fritz Hirning, sein Amt aus Altersgründen nieder. Günther Wiesmann und Michael Heß, beide aus Öschingen, verabschiedeten Fritz Hirning nach 28 Jahren Vorstandstätigkeit. Sie bedankten sich mit herzlichen Worten bei ihm und seiner Frau Rose und würdigten ihren Einsatz für arme Menschen und bedürftige Kinder in Rumänien.

Helmut Schöler aus Belsen leitete anschließend die Wahl des neuen Vorstands. Als Nachfolger für Fritz Hirning erklärte sich Pfr. i.R. Siegfried Schanz aus Mössingen bereit, den Vorsitz im Verein zu übernehmen. Pfr. Schanz ist Jahrgang 1952 und lebt seit seiner Pensionierung vor fast zwei Jahren wieder in seinem Geburtsort Mössingen. Durch seine berufliche Tätigkeit sind ihm Hilfsaktionen nach Rumänien vertraut, sodass er hofft, rasch in die neue Aufgabe hineinzuwachsen.

Als zweiter Vorsitzender stellte sich Roger Franke aus Malmsheim zur Verfügung, der schon seit einiger Zeit die Kontakte nach Rumänien von Fritz Hirning übernommen hat. Er kennt die Mitarbeiter vor Ort und die Routen der Hilfstransporte. Als Kassier konnte Martin Neth aus Öschingen gewonnen werden. Die neue Schriftführerin kommt aus Gomaringen und heißt Margot Blumrich. Des Weiteren gehören dem neuen Vorstand als Beisitzer an: Walter Burtsche, Wannweil; Carola Franke, Malmsheim; Michael Heß, Öschingen; Regina Presch, Gomaringen; Erhard Schelling, Dußlingen; Elisabeth und Robert Weiß, Kusterdingen. Die Mitgliederversammlung sprach allen, die sich der Wahl stellten, einstimmig das Vertrauen aus.

Der Verein sucht dringend ein neues Quartier, weil die Stadt Mössingen das Haus in der Bahnhofstraße 36 anderweitig braucht. Hinweise bitte an:
Siegfried Schanz, Tel. 0176 847 429 48.

Angedacht

Zeit zum Pflügen?

Nein, keine Angst, es ist noch nicht Zeit zum Pflügen. Es dauert noch ein bisschen, bis das Korn reif ist zur Ernte. Danach erst werden die abgeernteten Felder umgepflügt und damit für eine neue Aussaat vorbereitet.

Doch im übertragenen Sinn kann in unserem Leben durchaus Zeit zum Pflügen sein, denn Gott hält sich da nicht unbedingt an die Jahreszeiten. Der Monatsspruch für Juli erinnert uns daran: „Macht einen neuen Anfang wie der Bauer, der ein neues, ausgeruhtes Stück Land unter den Pflug nimmt! Es ist Zeit, dass ihr zu mir, dem HERRN, kommt und fragt, was ich will. Dann komme ich zu euch und werde Glück und Segen auf euch regnen lassen!“ (Hosea 10,12)

Eine Ermutigung für Menschen, die vor einem Neustart stehen: Mit Gottes Hilfe kannst du es wagen, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen, eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Gemeinde zu übernehmen, einen neuen Lebensabschnitt zuversichtlich anzugehen.

Letztlich geht es in dem Wort aus dem Propheten Hosea allerdings darum, einen Neustart mit Gott zu wagen, Lebensphasen hinter sich zu lassen, in denen Gott keine oder nur eine geringe Rolle gespielt hat. Halbherzige Korrekturversuche bringen da nichts. Ein bisschen mehr Gott, ein bisschen mehr Glauben, ein bisschen mehr Kirche wären zu wenig. Ein Neustart ist angesagt, ehrlich zu fragen, was Gott will und dann auch mutig die Konsequenzen daraus zu ziehen.

Gott stellt uns gutes Land zur Verfügung. Das mühsame Pflügen und Aussäen wird von Erfolg gekrönt sein, denn wir werden Gottes Segen erleben, die Saat wird wachsen und wir werden ernten können. Dabei geht es nicht um den schnellen Erfolg, sondern um ein Leben, das Frucht bringt – für Gott und für die Menschen.

Zeit zum Pflügen? Vielleicht ist bei Ihnen gerade tatsächlich die Zeit zum Pflügen von etwas Neuem gekommen. Dann wünsche ich Ihnen dazu Mut und Gottes Segen.

Ihr Pfarrer

Joachim Rieger