Erzieher/Innen gesucht

Der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen sucht für die Evangelischen Kindertageseinrichtungen in Mössingen, Kusterdingen, Ergenzingen, und Rottenburg

Erzieher/Innen im Anerkennungsjahr 

Wir bieten Ihnen:

-       Professionelle Begleitung durch das Anerkennungsjahr mit qualifizierten und erfahrenen Praxisanleiterinnen

-       eine freundliche Arbeitsatmosphäre und gute Rahmenbedingungen

-       eine Anstellung und Vergütung nach KAO (TVÖD)

Wir wünschen uns:

-       MitarbeiterInnen, die gemeinsam mit den Kindern die Welt entdecken und ihnen dabei liebevoll und ermutigend zur Seite stehen

-       MitarbeiterInnen, die eine wertschätzende und vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft als Basis ihres pädagogischen Handelns erachten und

-       MitarbeiterInnen, die den regelmäßigen fachlichen Austausch im Team schätzen.

Die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche bzw. zu einer Mitgliedskirche der ACK ist wünschenswert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden begrüßt.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen – gerne auch per Mail - bis spätestens 04.11.2017 an den Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen, Herrn Matthias Röckle, Hechinger Str. 13, 72072 Tübingen

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Jutta Ziedler (Fachliche Leitung Kindertageseinrichtungen im Evang. Kirchenbezirk Tübingen) Tel: 07071/9304-890.

Weitere Informationen über die Kindertageseinrichtungen finden Sie hier: Evangelischer Kirchenbezirk Tübingen: www.evangelischer-kirchenbezirk-tuebingen.de.

Angedacht

Heilige – Bilder – Vorbilder

 

Jetzt kommt dann wieder die Jahreszeit, in der zumindest zwei Heilige in den Blickpunkt geraten. Da ist zum einen Sankt Martin, dessen Andenken an vielen Orten mit Martinsumzügen bewahrt wird. Und selbstverständlich kommt dann bald Sankt Nikolaus und füllt die Stiefel der Kinder mit Süßigkeiten. Dabei spielt es inzwischen keine Rolle mehr, ob wir evangelisch oder katholisch sind, diese beiden werden, wenn auch vielleicht aus unterschiedlichen Gründen, von großen Teilen der Bevölkerung verehrt.

Ja, und dann haben wir dieses Jahr noch unseren Martin Luther,  der im Rahmen des Reformationsjubiläums wie ein speziell evangelischer Heiliger geehrt und auf den Sockel gestellt wird.

Zumindest den Namen hat er von Sankt Martin, da er an dessen Gedenktag getauft wurde. Allerdings lesen und hören wir auch viel, das zum kritischen Nachdenken Anlass gibt, wie seine Aufforderungen, gewaltsam gegen Juden vorzugehen oder den Bauernaufstand brutal niederzuschlagen. Von einem tadellosen Leben lässt sich bei ihm kaum sprechen, oder was macht einen Heiligen sonst aus?

Luther selbst und seine Mitarbeiter haben durchaus daran festgehalten, dass wir das Leben und Handeln der Menschen, die als Heilige bezeichnet werden, als Vorbild für unser Leben und Handeln nehmen sollen. Viel wichtiger aber war ihnen, dass wir sehen, wie Gott den Heiligen durch den Glauben geholfen hat.

Heilige sind also vor allem ein Vorbild für Gottes Handeln an uns. Die Geschichten von Heiligen malen ein Bild von Menschen, mit denen Gott etwas anfangen konnte, die bereit waren, dass Gott etwas aus ihrem Leben macht.

Luther war tatsächlich ein Heiliger, weil er erlebt und akzeptiert hat, dass Gott alles für ihn getan hat. Er ist wie die altbekannten Heiligen ein Vorbild darin, dass er sich trotz seiner Fehler und Verfehlungen ganz auf Gott verlassen hat.

Können wir das auch glauben? Können wir glauben, dass wir Gott brauchen, und dass Gott uns gebrauchen kann? So jedenfalls macht Gott auch uns zu Heiligen. Das sollten wir in diesen Tagen nicht vergessen, wenn wir an die Reformation und die Heiligen denken.

 

Ihr Pfarrer

 

Matthias Krämer