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Veränderungen in der Öffentlichkeitsarbeit

Vorfahrt für die Homepage

Die Digitalisierung nimmt in allen Lebensbereichen zu. Lesegewohnheiten speziell in der jüngeren Generation verschieben sich von gedruckten Medien hin zu Homepages, Instagram und Co.

Eine Arbeitsgruppe der Kirchengemeinde befasst sich deshalb derzeit mit der Frage, wie wir unsere Öffentlichkeitsarbeit dieser Entwicklung sinnvoll anpassen können.

Ein erstes Ergebnis lautet: Vorfahrt für die Homepage. Bislang war diese lediglich der nach dessen Erscheinungsdatum ins Internet kopierte Gemeindebrief. Künftig wird es genau umgekehrt sein: Termine werden zuerst auf unserer Website veröffentlicht und dann im Gemeindebrief abgedruckt.

Dieser erscheint künftig nur noch zweimonatig, so dass wir statt zehn sechs Ausgaben pro Jahr haben. Ansonsten ändert sich für die Menschen, die gerne Papier in Händen haben, nichts. Auch weiterhin werden alle Termine, Gottesdienste usw. hier zu finden sein.

Im Gegenteil: Wir versuchen dem Gemeindebrief wieder mehr inhaltliche Tiefe zu geben. Sei es durch Impulse, Hintergrundinformationen oder auch – und das ist neu – gelegentlich durch Nachberichte von einzelnen Veranstaltungen.

Beide Medien ergänzen sich so künftig und verbessern die Kommunikation und die Wahrnehmung unserer Kirchengemeinde. Die Vorfahrt für die Homepage schafft darüber hinaus auch die Möglichkeit, diese mit anderen digitalen Medien zu verknüpfen.

Es gibt nur eine Herausforderung für alle, die bislang als Gruppenleitung oder Organisatoren von Veranstaltungen Artikel für den Gemeindebrief geschrieben haben: Sie müssen langfristiger denken. So mussten in dieser Ausgabe zum Beispiel schon die Veranstaltungen in der Karwoche und an Ostern berücksichtigt werden. Hierfür stehen jedoch noch nicht alle Details fest – aber um hier zeitnah zu informieren, haben wir ja das Amtsblatt, die Tagespresse und vor allem die Homepage.

Der nächste Gemeindebrief erscheint dann mitten in der Karwoche am 26./27. März.

Uwe Braun-Dietz

Angedacht

Hilf uns durch die Zeiten

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Die Jahreslosung für 2024 empfinde ich als große Herausforderung: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ (1. Korintherbrief 16,14). Für das neue Jahr wünsche ich mir viele schöne Erlebnisse, wertvolle Begegnungen und spannende Aktivitäten. Dabei soll alles, was ich tun werde, von der Liebe geprägt sein.

Wenn wir genau in den Bibeltext hineinschauen, sind nicht nur unsere Taten gemeint, sondern ganz umfassend alle unsere Lebensäußerungen: auch unser Reden, unser Denken, unser Fühlen, selbst

unser Nichtstun. Unser ganzes Sein soll von der Liebe bestimmt sein. Mit Liebe ist hier auch nicht nur das Gefühl tiefer Zuneigung gemeint, sondern die tatkräftige, uneigennützige und fürsorgliche Liebe. Es handelt sich um die göttliche Liebe, mit der uns der Vater im Himmel und Jesus Christus lieben.

Mit der Aufforderung der Jahreslosung fühle ich mich völlig überfordert. Geholfen hat mir allerdings ein Satz auf einem Liedkalender. Dort steht fürs neue Jahr: „Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest das Herz.“ (EG 63,6) Der Satz entstammt einem Lied, das die erst 22-jährige Eleonore Reuß dichtete, als sie vom plötzlichen Tod einer guten Freundin hörte. Für die Herausforderungen des neuen Jahres brauchen wir die Hilfe und Begleitung Gottes, auch für die Herausforderung, alle Lebensäußerungen in Liebe geschehen zu lassen.

Wer bei Textnachrichten Liebe ausdrücken möchte, nimmt dafür ein Herzsmiley. Liebe ist eine Herzensangelegenheit. Deshalb haben in diesem Jahr auch viele Künstlerinnen und Grafiker für ihre Jahreslosungsdarstellung ein Herz als Symbol ausgewählt. Damit unsere Lebensaktivitäten in Liebe geschehen können, braucht es ein festes gefestigtes Herz. Wir können Gott um dieses feste Herz bitten, das gefestigt ist im Glauben an ihn, in der tiefen Gewissheit, dass Gott es gut mit uns meint und uns in allen Herausforderungen hilft und begleitet. Vor allem wird unser Herz durch das Wissen gefestigt, dass Gott uns mit seiner vollkommenen Liebe liebt. Ein geliebtes Herz kann Liebe weitergeben. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass – wenn auch nicht alle – wenigstens einige meiner Lebensäußerungen im Jahr 2024 von der Liebe bestimmt sein werden.

Herzlich grüßt Sie Ihr Pfarrer

Joachim Rieger