Phantasien in der Orgelmusik

Phantasia!

Ein phantasievolles Gesprächskonzert zum Orgeljubiläum mit Werken von J. S. Bach, O. Messiaen, M. Rehfeld u. a. am Sonntag, 19.09.2021 um 17.00 Uhr in der Peter- und-Paulskirche.

Die Orgel: kein anderes Instrument lädt so nachhaltig zum Improvisieren, Phantasieren und Kreativsein ein. Ein Instrument, das höchste und tiefste Töne mit den unterschiedlichsten Klangfarben vereint und mit allen Extremitäten spielbar ist, bietet Komponisten eine enorme Spielwiese. Schon immer spielte die Orgelphantasie eine zentrale Rolle in der Orgelmusik, egal ob als Choralphantasie oder freie Komposition, regt sie doch gleichermaßen Zuhörer und Spieler gleichermaßen an.

Steffen Mark Schwarz, Kantor und Organist an der Martinskirche in Ebingen und promovierter Musikpädagoge, wird die Zuhörer in das weite Feld der Orgel-Phantasien mitnehmen.

Da in der Peter-und-Paulskirche nur etwa 80 Besucher gleichzeitig Platz finden können, ist eine Anmeldung über das Bezirkskantorat erwünscht. Plätze für kurzentschlossene Besucher können nicht garantiert werden.

Eintritt frei – Spenden erbeten.

Reservierung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Angedacht

Besitz- verhältnisse geklärt

 

Ein anderer wird in seine Hand schreiben: "Dem HERRN eigen".

Jesaja 44,5

Vielleicht ist es Ihnen auch schon so ergangen: Sie haben etwas ausgeliehen, der Gegenstand ist in einer Ecke liegen geblieben, und jetzt wissen Sie nicht mehr, wem er gehört. Bei den Werkzeugen und Gartengeräten meines Schwiegervaters kann das nicht passieren, an den Holzstielen sind nämlich seine Initialen eingebrannt. So finden die Werkzeuge immer wieder zu ihrem Besitzer zurück.

In alttestamentlicher Zeit konnte einem Knecht der Name seines Herrn auf die Hand tätowiert werden. Damit waren die Besitzverhältnisse eindeutig dokumentiert.

Nun beschreibt der Prophet folgende Beobachtung: Gott kann einen Menschen so in seinen Bann ziehen, dass er freiwillig zu ihm gehören will und das auf irgendeine Art und Weise festmacht, z.B. durch ein öffentliches Ja oder eine Unterschrift. Wer zu Gott gehört, steht nun unter seinem Schutz, Gott achtet darauf, dass er nicht mehr verloren geht.

Liebe Gemeindemitglieder,

für diese Ausgabe des Gemeindebriefs hat mich mein Kollege Uwe Braun-Dietz gefragt, ob ich nicht etwas zum momento-Kalender schreiben möchte, aus dem ich bei Sitzungen immer wieder Andachten vorlese. Jedes Jahr schreibe ich eine oder zwei Andachten für diesen Kalender und bekomme dann jeweils ein paar Belegexemplare zugeschickt. Aufgabe der Autoren ist, zu einem aus der täglichen Bibellese ausgewählten Bibelvers eine Andacht mit maximal 880 Zeichen zu schreiben und dabei mit einem lebensnahen Einstieg zu beginnen. Kurz und praktisch – diese Kombination gefällt mir sehr gut, deshalb nutze ich den Kalender auch gerne selbst.

Die obenstehende Andacht habe ich kürzlich für den 9. Dezember 2023 geschrieben, es dauert also noch eine Weile, bis sie veröffentlicht wird. Der momento-Kalender für 2022 ist allerdings bereits im Buchhandel erhältlich, entweder als Abreißkalender oder in Buchform.

Wichtig ist mir aber nicht, für einen bestimmten Kalender Werbung zu machen, sondern dafür, die Bibel täglich in den Alltag des Lebens hineinsprechen zu lassen. Sie werden erstaunt sein, wie alltagsnahdie Bibel ist und wie sehr sie den Alltag positiv beeinflussen und verändern kann.

Herzliche Grüße, Ihr Pfarrer

Joachim Rieger