BeSINNung in BeWEGung

Seit 25 Jahren in Mössingen

Begegnung in Bewegung - Begegnung im Leben - Begegnung im Kreis - Begegnung im Tanz - Begegnung im Gebet - Begegnung in Gottes Liebe

Seit 25 Jahren bewegt uns der Kreis und trägt Kreise nach außen.

Wie in dem folgenden Text, welcher Kirchenvater Augustinus, Bischof von Hippo, zugeschrieben wird, spüren wir nach: „Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, verbindet Einzelne in Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert – Gesundheit und Klarheit im Geist und eine beschwingte Seele…“

In den ersten zehn Jahren war das Gemeindehaus Don Bosco in Bästenhardt Ort für Begegnung. Seit fünfzehn Jahren sind wir im Gemeindehaus Mittelgasse und in der Johanneskirche zu Hause. 

Ein herzliches Dankeschön an die Kirchengemeinde für die Unterstützung in dieser langen Zeit. BeSINNung in BeWEGung wurde zu einem Baustein in der Gemeindearbeit über Konfessionen hinweg.

„Es ist ein Klang, der dich durchdringt, und dein Herz zum Schwingen bringt. Halleluja, Halleluja!“, mit diesem Lied von Helge Burggrabe lade ich ein, es selbst einmal zu probieren. Gelegenheit hierzu gibt es einmal monatlich abends um 19.30h im Gemeindehaus Mittelgasse und zusätzlich einmal vormittags um 10.00h in der Johanneskirche (genaue Termine mtl. im Gemeindebrief).

Ein Angebot, das allen Menschen offensteht, es selbst einmal auszuprobieren, auch einmal die Füße zu verwechseln und doch mit beiden Beinen in weitem Raum und auf festem Boden zu stehen, zum Beispiel am 29. Februar um 14.00 Uhr in der Johanneskirche.

Veronika Kroll

Angedacht

Unabhängig

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte“, schreibt Paulus im 1. Korintherbrief 7,23 (Monatsspruch für Februar).

Billig war es für Gott nicht, uns von der Macht der Sünde und des Todes freizukaufen. Da wurden keine virtuellen Werte spekulativ verschoben, da gab ein Mensch sein Leben ganz konkret für uns hin. Gott hat gewissermaßen bar bezahlt. Durch den Opfertod von Jesus am Kreuz hat Gott für uns seinen größtmöglichen Einsatz gegeben. Wir sind von Gott geliebt und für ihn unendlich wertvoll. Weil wir Gott so unendlich wertvoll sind, sollen wir ihm gehören und nicht anderen Menschen.

Sicher leben wir in Abhängigkeitsverhältnissen von anderen Menschen in der Familie, im Berufsleben, in der Gesellschaft. So lange diese Verhältnisse nicht ungesund und ausbeuterisch sind, ist das völlig normal und gehört zum Leben dazu. Trotzdem warnt uns Paulus davor, uns von anderen Menschen abhängig zu machen: „Werdet nicht der Menschen Knechte.“ Unsere innige Beziehung zu Gott soll uns innerlich unabhängig machen von anderen Menschen. Der Glaube an Gott schließt das Vergöttern von Menschen aus.

„Was denken wohl die Leute?“, ist ein häufig ausgesprochener und noch häufiger gedachter Satz, der uns unnötig abhängig macht von anderen. Es ist nicht wichtig, was andere Menschen von uns denken, sondern was Gott von uns denkt. Das ist mehr als trotzig nach dem Motto zu leben: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich völlig ungeniert.“ Das ist Freiheit vom Urteil anderer Menschen im Wissen, dass das letzte Urteil sowieso nur Gott zusteht. Paulus möchte uns die Freiheit gönnen, die wir durch den Glauben bekommen. Wir sollen uns doch nicht zu Sklaven von Modetrends, von Leistung und Können, von Besitz und Geld machen lassen. Genießen wir doch die Freiheit, für die Jesus Christus ganz schön teuer mit seinem Leben in bar bezahlt hat! Er gönnt sie uns!

Herzliche Grüße,

Ihr Pfarrer

Joachim Rieger